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In der
Geschichte von Barbis, gab es schon vor der Gründung der
"provisorischen Feuerwehr" von 1879
eine "Oderfelder Wehr".
Sie war aber
als Betriebsfeuerwehr für die damalige Firma Kaltwasser im
Oderfeld anzusehen.
So war sie
der Vorläufer der späteren aktiven und heutigen Feuerwehr. Wir können
heute keine Maßstäbe für die damalige Gründerzeit setzen,
weil
das Leben und derLebensstandart gegenüber heute zu unterschiedlich sind.
Während
damals jeder Hausbesitzer verpflichtet war, einen Ledereimer,
Feuerhacken und Leiter zu besitzen,
um dadurch die Feuerlöschkraft
zu erhöhen, verläßt sich heute
der Bürger mehr auf die
getätigten Anschaffungen Öffentlicher Körperschaften.
Damals
beschäftigte den Menschen mehr als heute, sich
zusammenzuschließen, um im Notfall dem
anderen und
sich selbst helfen zu können.
Wenn auch
heute die Umstände hier und da Abwandlungen bringen, so sind die
Deutschen
Feuerwehren ihrem Wahlspruch treu geblieben:
"Gott zur Ehr´ - Dem
Menschen zur Wehr - Einer für Alle, Alle für Einen"

Im Mai 1879
schlossen sich unter diesem Wahlspruch junge bereitwillige
Männer, bestehend aus
Mitgliedern des damaligen Kriegervereins und Bürger,
in der
Gemeinde zu einer
"provisorischen Feuerwehr" zusammen. Ihr Ziel war
es, dem Bürger des Dorfes bei Feuergefahr Schutz und Hilfe
an Leben und
Eigentum zu gewähren. Zur damaligen
Zeit war das Feuerschutzwesen in der Gemeinde sehr mangelhaft.
Stets war man
auf die Hilfe des Ortsnachbarn angewiesen. Zu der Zeit
bestanden schon Wehren in Bad Lauterberg und Scharzfeld. Aus
dieser
Erkenntnis
heraus folgten die Barbiser dem Beispiel ihrer Nachbarn.
Der erste
Wehrführer dieser Wehr war der Gemeindevorsteher Heinrich
Jürgens, als seine
Stellvertreter fungierten Schlosser Heinrich Deppe
und Ackermann
Hermann Dreymann. Als äußeres
Zeichen trugen die Mannschaften im Dienst eine aus ungebleichten
Drell gearbeitete Mütze,
während an
Gerätschaften vorhanden waren die bislang alte "Spritze mit
Saugwerk, mehrere
Anstelleitern und Feuerhaken".
1879 hatte
die junge Wehr das erste Schadenfeuer in Scharzfeld zu
bekämpfen, als das
Wohnhaus und
die Scheune von Gustav Körber niederbrannten.
1880 musste
die Wehr das erste euer in der Gemeinde löschen, denn das
Anwesen des Ackermannes
Fritz Engelmann stand in Flammen.
Durch das
tatkräftige Einschreiten bei Bränden und vor allem durch das
schnelle Erscheinen am Brandherd
hatten sich die Barbiser Feuerwehrmänner recht bald einen guten
Namen gemacht. Der damalige
Amtshauptmann v. Boris, Herzberg,
sorgte dafür, dass der Wehr
einen Zuschuss von
600 Mark für die Anschaffung einer neuen und leistungsfähigeren
Spritze gewährt wurde.
1881 wurde
die neue Spritze für 2.400 Mark angeschafft. Außer dem Zuschuss
wurden der Restbetrag aus dem
Überschuss der Amts -
Sparkasse Herzberg und aus dem Hilfsfond
der Vereinigten
Landwirtschaftlichen Brandkasse Hannover gezahlt.
Auf Beschluss
der Gemeineversammlung wurde der Schützenfest - Überschuss in
Höhe
von 95,36
Mark zur Anschaffung der neuen Feuerspritze verwendet.
1882
entwickelte sich aus der "provisorischen Wehr" die aktive
Feuerwehr.
Das
Gründungsprotokoll vom November 1882 trägt den Namen von 54
Männern der Gemeinde.
Das Kommando war
besetzt mit:
|
Hauptmann: |
Bauermeister
Heinrich Jürgens |
|
1. Zugführer: |
Ackermann Hermann
Dreymann |
|
2. Zugführer: |
Ackermann Wilhelm
Dreymann |
|
Schriftführer: |
Schneidermeister
Wilhelm Rath |

Die Wehr
bestand aus zwei Zügen und einem Steigerzug. Die
Feuerwehrmänner erhielten eine Uniform.
Sie bestand
aus einer Wolljoppe mit Stehkragen, die zwei Reihen
Hirschhornknöpfe
und ein aus
grüner Möbelschnur geflochtenes Achselstück hatte.
Der
Uniformrock wurde von jedem Feuerwehrmann für 10 Mark gekauft
und er blieb sein Eigentum. Die Gemeinde
gab jedem Wehrmann einen Helm
und einen Gurt. Die Männer
des Steigerzuges trugen einen Steigergurt und Karabinerhaken,
Beil mit Tasche und Leine.
In einem
Statut hatte die Wehr die Rechte und Pflichten des
Feuerwehrmannes festgelegt. Wer in die
Wehr eintreten wollte,
hatte sich vorher beim Hauptmann
anzumelden. Bei der
nächsten Übung gab er die Anmeldung bekannt,
und die
aktiven Wehrmänner hatten über den Antrag abzustimmen. Der neue
Feuerwehrmann hatte dann in Uniform zur nächsten Übung
zu
erscheinen. Er wurde der
Wehr vorgestellt und durch Manneswort verpflichtet. Erst jetzt
war er in die Feuerwehr aufgenommen.
Der Austritt aus der Wehr
war möglich. Jedoch wurde
von jedem Bürger erwartet, dass niemand ohne trifftigen Grund aus
den
für die
Allgemeinheit so nützlichen Verbande ausscheidet.
Die Pflichten
des Feuerwehrmannes waren "im Dienst Gehorsam, Nüchternheit,
Pünktlichkeit, Ruhe und wo
es galt Mut und Besonnenheit."
Zum Dienst
mussten alle Wehrmänner in Uniform erscheinen und sich dabei des
militärischen Grußes bedienen.
Wer länger
als zehn Tage von Barbis abwesend war oder an einer Übung nicht
teilnehmen konnte,
hatte sich
vorher bei dem Vorgesetzten abzumelden. Bei einem
Brand musste dieses bis zum vierten Tag erfolgen.
Bei Übungen
und im Feuerwehrdienst durfte sich der Wehrmann von seinem
eingeteilten Posten ohne Erlaubnis
des
Vorgesetzten nicht entfernen. Das Tabakrauchen während des
Einsatzes war erlaubt,
jedoch
durften Erfrischungen nur mit Genehmigung gereicht werden.
Der Hauptmann
war der Vorgesetzte der Wehr und er trug an seinem Helm einen
weißen Haarschweif und auf dem
Achselstück zwei Sterne.
Die Zugführer
hatten einen weißen Haarstutz am Helm und auf dem Schulterstück
einen Stern.
Jeder Zug
hatte seinen eigenen Zugführer. Der Schriftführer war
gleichzeitig Kassenwart. Die
Mitglieder des Kommandos durften ihre Ämter
nicht früher
niederlegen, bis die
Neugewählten mindestens eine Übung geleitet hatten.
Bei jeder
Feuerwehrspritze war ein Mitglied als Spritzmeister eingeteilt.
Er bediente
und betreute das gerät. Als Zeichen seines Amtes trug er einen
Schraubenschlüssel am Gurt.
1883 trat die
Wehr dem Harzgau- Feuerwehrverband bei. Brandeinsätze
waren am 01. April um Mitternacht auf dem Grundstück August
Räkel,
wo Scheune
und Stallgebäude niederbrannten. Das Nachbargrundstück Louis
Picht wurde in
Mitleidenschaft gezogen. Als die Wehren gegen 04.00 Uhr abrücken
wollten, standen das Gehöft des
Fritz
Schirmer und das Hintergebäude des Louis Ohnesorge in Flammen. Das Gehöft
Ohnesorge brannte vollkommen nieder,
wobei das Vieh und ca. 120
Schafe ein Opfer der
Flammen wurden. Es war 1872 schon einmal abgebrannt.
1884 wurde
der erste Feuerwehrball abgehalten. Brandeinsätze
waren am 03. Mai um 22.00 Uhr nach Bartolfelde, wo das
Grundstück Mecke brannte.
30 Mann und
eine Spritze rückten aus. Am 28.
Oktober war ein Brandeinsatz beim Tischler Christian Henkel und
Fritz Schirmer.

1885 wird das
Kommando der Feuerwehr neu besetzt mit:
|
Hauptmann: |
Hermann Dreymann |
|
1. Zugführer: |
August Stiller |
|
2. Zugführer: |
Albert Ohnesorge |
|
Schriftführer: |
Wilhelm Rath |
1886
unternahmen am 16. Mai die Feuerwehren aus Barbis und bad
Lauterberg einen gemeinsamen
Ausflug zur Ruine Scharzfeld,
wobei das Bier aus der Kasse
bewilligt wurde.Brandeinsatz
erfolgte am 21. Februar auf dem Grundstück Wilhelm Rath, wobei
in der Zeit
von 21.00 Uhr
bis 05.00 Uhr Wohnhaus und Scheune niederbrannten.
Für die
Rettung des Nachbargrundstückes Dreymann erhält die Wehr eine
Prämie von 20 Mark.
1888 erfolgt
ein Brandeinsatz bei Wilhelm Wedekind, wo Wohnhaus und Scheune
sowie das Stallgebäude niederbrannten.
Zu Hilfe
kamen die Wehren aus dem Oderfeld und aus Scharzfeld.
1889 brach am
30. Dezember um 05.00 Uhr morgens Feuer in der Möbelfabrik
Rojahn - Meyer aus.
Es herrschten
-15 °C Kälte, ein eisiger Ostwind und die Spritze war
eingefroren. Zur Hilfe
kamen die Wehren aus dem Oderfeld und aus Scharzfeld.
Enttäuscht
waren die Wehrmänner, daß sie für diesen Einsatz von der
Feuerversicherung Keine Prämie erhielten.
Das
Grundstück war bei der Berliner Versicherung versichert und
diese zahlte nichts.
1891
Brandeinsätze erfolgten am 20. Juli gegen 13.00 Uhr beim
Landwirt Hermann Apel, bei dem ein
Feuer auf dem Stallboden ausgebrochen war.
Am 16.
November gegen 15.30 Uhr brannte das Haus des Heinrich Böttcher
nieder.
Zur Hilfe
kamen die Wehren Königshütte, Oderfeld und Bartolfelde.
1892 erfolgte
am 30. Oktober die feierliche Einweihung des Neuerbauten
Steigerturmes nach der
Erweiterung des alten Spritzenhauses.
Der Steigerzug wurde
gegründet unter der Führung von Friedrich
Schirmer. Die Weiherede hielt der Lehrer Nordroff.
Es erfolgte
ein Vorbeimarsch der Wehr und eine Übung. Anschließend
war ein fröhliches Beisammensein im Gasthaus Ohnesorge.
Als
Gastwehren waren erschienen die Feuerwehren aus Herzberg, Bad
Lauterberg, Königshütte und Oderfeld.

(Altes
Spritzenhaus von 1892 mit Steigerturm)
1893 fand am
30. April die erste Inspektion der Feuerwehr seitens der
Landschaftlichen Brandkasse Hannover statt.
Von dem
Vorstand des Harzgau- Feuerwehrverbandes und den Herren
Steinecke, Schäfer und Koch
aus Göttingen
wurde der Gerätedienst und das Exerzieren durchgeführt. Mit dem
Leistungsstandart war man zufrieden.
Am 30. Mai
wurde beschlossen, daß jedes Mitglied, das zehn Jahre der Wehr
angehört eine Dienstschnur
- schwarzrote
Litze - um das linke Achselstück und bei 15 jähriger
Zugehörigkeit eine weitere um das rechte
Achselstück zu tragen hat.
Die Erbauung
des Steigerturmes brachte der Wehr finanzielle Sorgen.
Das Kommando
stellte den Antrag an den Calenberg-Grubenhagenschen Landtag auf
einen Zuschuss für
weitere Ausrüstungsgegenstände.
Es wurden 120
Mark bewilligt, während die Anschaffungen 490 Mark kosteten.
Es wurden 100
m Druckschläuche, ein Übergangstück an die alte Spritze und eine
Schlauchhaspel angeschafft.
Am 19.
Oktober erfolgte ein Brandeinsatz um 06.00 Uhr morgens bei dem
Bäckermeister Wagner,
weil ein
Schornsteinbrand ausgebrochen war. Die Wehr rückte aus, jedoch
hatten die Nachbarn den Brand durch
Mistpackungen
und nassen Säcken erstickt.Am 12.
Dezember um 01.15 Uhr wurde die Wehr telefonisch nach Scharzfeld
gerufen, weil die Grundstücke
Kreter und
Oehne in Flammen standen. Es brannte alles nieder. Auf dem
Nachhauseweg herrschte Glatteis
und der
Kamerad Hermann Dietrich fiel so unglücklich, daß er sich den
Arm auskugelte.
Der
Steigerzug wurde jetzt von August Rathmann geführt.
1894, es war
am 08. April, wurde unsere Wehr zur Hilfeleistung nach
Scharzfeld gerufen.
Die Scheune
des Wilhelm Thieme und das Wohnhaus des Bahnwärters Illhard
standen in Flammen.
1895 - Am 05.
April gegen 23.30 Uhr rückt die Wehr zur Hilfeleistung nach
Bartolfelde aus.
Auf halben
Wege wird sie aus unerklärlichen Gründen von der Gemeinde
zurückgewiesen.
Am 06. Mai
rückt die Wehr zur Hilfeleistung nach Osterhagen aus.
Am 27. Juli,
gegen 12.15 Uhr wurden durch Blitzeinschlag die Höfe des August
Dreymann und Jürgens
ein Opfer der
Flammen. Zur Hilfe eilten die Wehren aus Bartolfelde und dem
Oderfeld.
1896 - Am 30.
August, gegen 23.30 Uhr, stehen der Tanzsaal und die
Nebengebäude des Gastwirtes Strebel -
jetzt
Manser/Knocke - in Flammen. Zur Hilfe eilen die Wehren aus
Osterhagen, Bartolfelde, Bad Lauterberg,
Scharzfeld
und aus dem Oderfeld.
1897 - Aus
Anlass des 100 jährigen Geburtstages Kaiser Wilhelm 1. am 21.
März erfolgt eingemeinsamer
Kirchgang mit den örtlichen Vereinen.
Am Abend
ziehen die Vereine in einem Fackelzug vom Gasthaus Rampendahl -
Hotel Zoll - zum Gasthaus Strebel
wo der
Kriegerverein, zwei Gesangvereine, die Oderfelder Wehr und die
aktive Feuerwehr einen schönen Kommers
gemeinsam
verleben.
Am 26. Mai
ist statt des Schützenfestes der Feuerwehrtag. Jeder
Feuerwehrmann musste sich aus diesem Anlass eine neue Mütze
anschaffen,
die er mit 1,50 Mark aus seiner
eigenen Tasche bezahlen musste. Zur
Unterhaltung spielte die Freiheiter Feuerwehrkapelle, die 1882
gegründet war.
Als man auf
dem Schützenplatz fröhlich den Kommers feierte, ertönte kurz
nach Mitternacht der Ruf Feuer.
Das Anwesen
des Gebhardt Böttcher brannte nieder, dass eigentlich als
Übungsort für die am nächsten Tage
stattfindende
Feuerwehrübung vorgesehen war.
Das Wohnhaus,
die Scheune und die Stallungen sowie einiges Vieh wurden ein
Raub der Flammen.
Am 27.
November eilte die Wehr zur Hilfeleistung nach Osterhagen, wo
ein Großfeuer das Anwesen
des
Landwirtes Morich vernichtete. Die Benachrichtigung erfolgte per
Telefon.

1898 - Das
Kommando beschließt, dass künftig bei auswärtigen Einsätzen nur
ein Zug ausrückt, während der
zweite Zug zur eigenen Sicherheit
im Ort verbleibt. Am 17. Juli
fahren die Barbiser Feuerwehrmänner zum Feuerwehr-Stiftungsfest
nach Pöhlde
und verleben
dort fröhliche Stunden. Am 2. Januar
gegen 19.00 Uhr rückt die Wehr zur Hilfeleistung nach Osterhagen
aus,
wo ein
Großfeuer das Anwesen des Ziegeleibesitzers Heinrich Rathmann
vernichtet.
Am 30.
September erfolgt ein Einsatz in Scharzfeld, wo das Grundstück
des Gastwirtes Adolf Pruth
und der
angrenzende Lagerraum des Konsums in Flammen stehen.
1899 - Am 09.
Juni erfolgt "der Empfang seiner Exzellenz des Oberpräsidenten
der Provinz Hannover der Herrn
Grafen Stollberg zwecks Verkoppelung."
Die Wehr
stellt für den Gast das Geleit mit vier Führern und 24 Mann.
Die Übrigen
Wehrmänner werden zur Vollzähligkeit dem Krieger- und
Gesangverein abgegeben.
Für diese
Dienstleistung spendet die Gemeinde jedem ein Glas Bier.
Am 04. Juli
fahren die Barbiser Feuerwehrmänner auf einem Leiterwagen zum
Feuerwehr-Stiftungsfest
nach Braunlage.
Am 30. Juli
werden drei Kameraden wegen undisziplinierten Verhalten bei
einer Übung zu je 0,50 Pfennig
Strafe
verurteilt. Hierfür war eigens ein Ehrengericht gebildet worden. Die fälligen
Übungen wurden von einigen Kameraden nicht mehr besucht.
Das
Kommando beschloss daher, dass
unentschuldigtes Fernbleiben mit einer Strafe belegt wird.
Es wurden 19
Mann für einmaliges und 7 Mann für zweimaliges Fernbleiben mit
je 0,20 Pfennig belegt, die der
Vereinskasse zuflossen.
Für
zehnjährige Dienste in der Wehr wurden 14 Kameraden und für 15
jährige Dienste 6 Kameraden mit der
Dienstschnur ausgezeichnet.
Am 28. August
war ein Großfeuer in der Möbelfabrik Meyer - Rojahn
ausgebrochen, bei dem
das
Kesselhaus und der Lagerplatz vernichtet wurden. Zur Hilfe
eilten die Wehren aus Bad Lauterberg, Scharzfeld,
Bartolfelde
und dem Oderfeld. Am 23. Oktober, gegen 23.00 Uhr brach ein
Feuer in der Jansonschen Fabrik aus.
Bei den
Bränden in den Fabriken Meyer - Rojahn und Janson werden für die
verbleibenden Nachtwachen je Mann 1,50
Mark Entschädigung gezahlt.
Am 02.
November, um 11.45 Uhr wird Alarm geblasen, weil der Schafstall
und die Nebengebäude des
Robert
Schirmer in Flammen stehen. Zur Hilfe eilten die Wehren aus
Osterhagen, der Königshütte und dem Oderfeld.
1900 - Am 31.
August, eilt die Wehr zur Hilfeleistung nach Bartolfelde. Die
Grundstücke Fritz Morich, Louis Karl,
Louis Roloff
und div. Gebäude des Gastwirtes Peter stehen in
Flammen.
1901 - Der
bisherige Hornist August Deig gibt seinen Dienst auf. Ein
Brandeinsatz erfolgt in Scharzfeld, wo die Häuser 105 und 106
brennen.
1902 - Am 24.
November, erhält die Wehr eine neue Spritze, die 1440,00 Mark
kostet.
Mitgeliefert
wurden 100 m Druckschläuche. Am Weihnachtstag führt die Wehr
einen Theaterabend durch. Der Überschuss
von 63,00 Mark
wird für die neue Spritze gegeben. Am 15.
Januar, um 17.30 Uhr, brannte das Haus des Wilhelm Holzapfel,
Röhlberg nieder.
Am 03.
Februar, um 17.15 Uhr, entstand ein Feuer im Maschinenhaus und
in der Schmiede des
Südharzer
Steinbruches im Andreasbachtal.
1903 - Die
Wehr zahlt für die neue Spritze 900,00 Mark. Davon werden 370,00
Mark von der Brandkasse
und 370,00
Mark von der Kreiskasse gegeben. Der Überschuss eines
Theaterabends in Höhe von 51,00 Mark
wird für die
neue Spritze gegeben.

1904 - Am 31.
Juli feiert die Wehr das 25 jährige Bestehen mit einem Festumzug
zum Schützenplatz
unter
Vorantritt der Ellricher Kapelle. Als Gastwehren erschienen bad
Lauterberg, Herzberg und Scharzfeld.
Am 02.
August, eilte die Wehr nach Scharzfeld, wo die Grundstücke des
Karl Apel- und des
Schumachers Killig abbrannten.
Am 18. August
musste die Wehr wiederum nach Scharzfeld, weil die Grundstücke
des Stellmachers Thieme,
Wilhelm
Vetter, Wilhelm Kreter, Karl Wehmeyer und Ernst Gabel in Brand
geraten waren.
1905 - Ein
Feuerwehrmann wird mit einem Verweis bestraft, weil er außer
Dienst Ausrüstungsgegenstände getragen hat.
Vier
Neuanmeldungen können nicht angenommen werden, weil für
diese keine Ausrüstungsgegenstände vorhanden sind.
Am 13.
Dezember erfolgt ein Brandeinsatz in Scharzfeld, weil ein
Feuer auf dem Grundstück Fritz Vetter ausgebrochen war.
1906 - Am 15.
Juni stellt die Wehr einen Antrag an die Gemeinde zur
Anschaffung von 25 Helmen,
20
Mannschaftsgurten, 3 dreitönige Hupen, 85 Joppen und 250 m
Druckschläuche.
Wiederum tagt
ein Ehrengericht und es schließt mehrere Feuerwehrkameraden aus
dem aktiven Dienst aus,
weil sie im
ganzen Jahr nicht einmal zur Übung bzw. zur Versammlung
erschienen waren.
1908 - Die
Gemeinde kommt dem Antrag der Feuerwehr nach und beschafft 85
Feuerwehrröcke à 19,00 Mark,
29 Helme,
Schläuche, 4 Paar Achselstücke und Steigerleinen im Gesamtwert
von 2.243,17 Mark.
Zu diesen
Ausgaben leisten die Brandkasse einen Zuschuss von 500,00 Mark
und die Kreiskasse 625,00 Mark.
Am 07. August
entsteht ein Feuer in der Scheune und im Stall des Bäckers
Künemund, bei dem auch
die Hintergebäude des Grundstückes Gries
ein Opfer der Flammen
werden.Am 20.
Oktober rückt die Wehr zur Hilfeleistung nach Bartolfelde aus,
weil die Grundstücke
des
Stellmachers Rathmann und des Gastwirtes Peter brennen.
1909 - Der
Hauptmann Hermann Dreymann stellt nach 25 jähriger Dienstzeit
sein Amt zur Verfügung.
Als Ehrung
erhält er von der Wehr das Feuerwehrehrenbeil überreicht.
Das neue Kommando
ist jetzt besetzt mit:
|
Hauptmann: |
Heinrich Morich
|
|
1. Zugführer: |
Wilhelm Rojahn |
|
2. Zugführer: |
Louis Schmidt
|
|
Spritzenmeister: |
Friedrich Hille,
Louis Breitenbach |
|
Schriftführer: |
Henkel
|
1910 - Am 21.
August feierte der Kriegerverein das Gedächtnis "Wiederkehr der
Gründung des 1. Deutschen Reiches"
mit einem
Umzug durch das Dorf und einer Feier auf dem Schützenplatz. Für die
Beköstigung der Kinder musste die Wehr 5,00 Mark zahlen.
Am 05.
September gab der Gemeindevorsteher Alarm, weil die Eiche hinter
dem Schützenhaus in Brand geraten war
und er hatte
Bedenken, dass sie auf das Haus fallen könnte. Der Baumbrand
wurde ohne Schaden gelöscht.
1911 - Am 15.
Oktober nahm das hiesige Feuerwehr-Kommando an einem
Führerkursus in Bartolfelde teil.
Gleichzeitig
erfolgte die Einweihung des neuen Spritzenhauses.
Am 31. Juli
gegen 23.00 Uhr brach im Dreschmaschinenschuppen des Sägewerkes
August Rathmann Feuer aus.
Der Schuppen,
die Sägemühle und ein großer Teil zugeschnittener Hölzer auf dem
Platze wurden vernichtet.
1912 - Eine
Feuerwehrabordnung nahm an der Feier des 50 jährigen Bestehens
und der
Fahnenweihe des Männergesangvereins teil.
Am 09.
Oktober gegen 22.30 Uhr brennen die Gebäude und Stallungen der
Willigen Mühle nieder.
1913 - Mit
drei geschmückten Leiterwagen fahren Barbiser Feuerwehrmänner
zum 33. Feuerwehrtag nach Steina und sie
werden dort
herzlich aufgenommen.Am 08. Juni
eilt die Wehr zur Hilfeleistung nach Scharzfeld, weil die
Anwesen von Wilhelm Apel und Bäcker Schirmer
in Flammen
stehen.Am 28. August
rücken die Barbiser nach Osterhagen aus, um Hilfe bei den
Bränden Karl Morich u. a. zu helfen.
Am 30. August
gegen 23.00 Uhr entsteht ein Feuer auf den Cornelius - jetzt
Wistoba - Hof, wobei die
Scheune und der Pferdestall niederbrennen.
Am 17.
September brennen die Wohnhäuser Hermann lange und August
Holzapfel nieder.
Das Feuer
greift auf das Grundstück August Fiekert über und die gefüllten
Scheunen bieten reichliche Nahrung.
Am 19.
Oktober, eilt die Wehr nach Osterhagen, weil die Gehöfte
Biermann, Lauenstein und Morich in
Flammen stehen.
1914 - Einige
Wehrleute müssen den Dienst für das "Vaterland" leisten. Zu
Weihnachten wird den Soldaten eine kleine
Freude
bereitet. Sie erhalten von der Wehr ein Päckchen mit 1/2 Pfund
Butter und 1/2 Pfund Mettwurst.
Der Gastwirt
Hentis - heute Fichtner - gibt seinen Abschied aus dem Gewerbe
und spendet der Feuerwehrdazu 50 Liter
Freibier.
Am 28.
Oktober eilt die Wehr nach Scharzfeld, weil die Grundstücke des
Wilhelm Apel und
die
Hintergebäude des Oehnschen Grundstückes in Flammen aufgegangen
sind.Am 22.
November wird eine Übung abgehalten.
Sie kann aber nicht zur
Durchführung kommen,weil die
Spritzen infolge der strengen Kälte eingefroren sind.
1916 - Das
Kommando setzt fest, dass der Fuhrlohn für die bespannte Spritze
bei auswärtigen Einsätzen
nach
Scharzfeld 10,00 Mark, nach Bartolfelde oder Osterhagen 12,00
Mark beträgt, weil die Brandkasse
nur noch prozentual die Kosten übernimmt.
Am 11. Mai
eilen die Barbiser Wehrmänner nach Scharzfeld, weil es bei dem
Schmiedemeister Karl Grosse brannte.
1917 - Am 12.
April gegen 22.30 Uhr, erfolgt der Einsatz beim Brand auf dem
Grundstück der Gebrüder Breme,
weil die
Scheune mit den darin befindlichen Vorräten ein Opfer der
Flammen wurden.
1920 - Der
bisherige Hauptmann Heinrich Morich scheidet aus dem aktiven
Dienst aus.
Das Kommando wird
neu besetzt mit:
|
Hauptmann: |
August Dreymann
|
|
1. Zugführer: |
Louis Schmidt |
|
2. Zugführer: |
Wilhelm Rojahn |
|
Führer des
Steigerzuges: |
August Rathmann |
|
Spritzenmeister:
|
Friedrich Hille,
Louis Breitenbach |
|
Schriftführer und
Kassenwart: |
Friedrich Leifheit |
Brandeinsätze
erfolgen am 18. September gegen 02.00 Uhr, als das Grundstück
Derkmann niederbrennt und am 08.
Oktober bei Emil Dreymann,
wobei die Scheune und das
Stallgebäude des Wilhelm Rojahn ein Opfer der
Flammen werden.
1922 - In
einem Kommandobeschluss wird festgelegt, dass passive Mitglieder
in die Wehr
aufgenommen
werden können., wenn sie 60 Jahre alt sind oder 25 Jahre aktiv
der Wehr gedient haben.
Es wird ein
Spielmannszug gegründet und für die Anschaffung der Instrumente
spenden die Mitglieder 5.100 Mark.
Am 29.
Oktober wird eine Übung unter Vorantritt des Spielmannszuges
abgehalten.
1923 - Der
Kassenbestand der Wehr beträgt 83.093,25 Mark. Anlässlich
einer Übung werden von den Feuerwehrmännern 70.000 Mark
gespendet.
1924 - Am 13. Mai gegen 02.00 Uhr brannte die Dreymannsmühle
vollkommen nieder. Trotz aller
Bemühungen der eingesetzten Wehren
war an eine Rettung der
Gebäude nicht zu denken. Alles lag in
Schutt und Asche.
1926 - Am 18.
April wird eine Übung auf dem Schützenplatz durchgeführt. Der
Spielmannszug begleitete die Wehrmänner zum Übungsplatz.
Am 10.
Oktober wird eine besondere Übung an der neuen Schule
durchgeführt. Zwei Spritzen
sind eingesetzt, um den Wassertransport
bei dem darliegenden
Höhenunterschied zu prüfen. Die erste
Spritze stand an der alten Schule (früheres Lehrerhaus) und die
zweite auf dem Wistoba-Hof.
1927 - Die
Wehr gründet eine Schalmeienkapelle unter musikalischer Leitung
von G. Preßler. Kapellmeister
wurde Karl Breme.
Am 18.
Februar erfolgt ein Brandeinsatz bei Robert Dreymann, bei dem
der gesamte Hof ein Opfer der Flammen wird.
Vor vier
Jahren war bereits die Scheune niedergebrannt.
1928 - 77
Wehrmänner spenden für die Anschaffung von Musikinstrumenten
77,00 Mark. Am 02.
Ostertag wird ein Konzert
der Schalmeienkapelle im Gasthaus
Fichtner abgehalten.
1929 - Die
Feuerwehr feiert vom 08. - 10. Juni auf dem Schützenplatz das 50
jährige Stiftungsfest. Hauptlehrer
Volkmann ist der Kommersleiter.
Liedervorträge der Gesangvereine
und Turnübungen erfreuen die
Teilnehmer. Am Sonntag erfolgt der Weckruf, die Alarmübung folgt
und ein Festzug
durch das
Dorf findet rege Teilnahme. Die beiden
ältesten Feuerwehrkameraden Louis Breitenbach und Carl Lange
werden im Festzug
in einer
Kutsche gefahren.
1931
- Am 26. Oktober feiern die Dorfbewohner in der Dreymannsmühle
die Kirmes. Gegen 23.00
Uhr ertönt plötzlich der Ruf Feuer.
Mühle und Scheune des
Grundstückes Dreymann stehen in Flammen.
Die
Bartolfelder Wehr leistet gute Arbeit, es können Wohnhaus und
Stallgebäude gerettet werden.
Die Wehr eilt
zur Hilfe nach Scharzfeld, weil das Grundstück der Witwe Oehne
in Flammen steht.
1932 - Am 02.
Oktober nimmt die Feuerwehr an der Einweihung des Neuerbauten
Kriegerdenkmals am Röhlberg teil.
Am 23.
Februar entsteht mittags 12.00 Uhr ein Feuer in der Scheune des
W. Derkmann, die aber nur
zum Teil beschädigt wird.
Im März rückt
die Wehr nach Bartolfelde zur Hilfeleistung aus, weil die
Scheune des
ehemaligen Vorwerkes gänzlich niederbrannten.
1935 - Das
Feuerwehrwesen ist durch den politischen Wandel in unserem
Vaterland voll bestimmt. Es treten
jetzt mehr Schulungsabende
in den Vordergrund. Das Protokoll
ist nicht mehr so intensiv geführt. Es enthält nichts mehr über
die Tätigkeiten der Wehr.
So erfahren
wir nur, dass am Tag der "Deutschen Polizei" 1936/37 auch die
Feuerwehr Ehrungen erfährt
und sogar
eine Spende leistet.
1938 - Vom
16. - 17. Juli findet in der Gemeinde der
Kreisfeuerwehr-Verbandstag unter der Leitung des
Kreisführers Spillner statt.
Sämtliche
Feuerwehren des Landkreises sind hier vertreten. Die
Lauterberger Feuerwehrkapelle umrahmt musikalisch diese Tagung.
Am 31. März
1939 werden das Protokollbuch und die Kasse abgeschlossen und
wir finden darin keine
weiteren Eintragungen über die Tätigkeit der Wehr.
1942 - erhält
die Wehr eine Motorspritze mit Anhänger TS/8. Der Schmied
Friedrich Deppe übernimmt die Führung der Freiwilligen
Feuerwehr.
Sein
Stellvertreter ist Hermann Pfannenschmidt, der ebenfalls
Schriftführer ist. In den
Kriegsjahren 1939 - 1945 werden keine Beiträge in der Wehr
erhoben.
1949 - Die
Arbeit in der Feuerwehr belebt sich wieder. Das Protokoll
vom 13. Februar weißt nach, daß das 70 jährige Bestehen der
Feuerwehr mit einem
Wintervergnügen begangen wird.
1950 -
Bürgermeister Karl Schmidt sagt der Wehr die volle Unterstützung
der Gemeinde zu und regt an,,
ein neues Feuerwehr - Gerätehaus
nach modernen Grundsätzen zu
bauen. Die
Musikkapelle legt die Schalmeien - Instrumente ab und erhält
Blasinstrumente.
Eine
Abordnung nimmt an dem 75 jährigen Bestehen der Scharzfelder
Feuerwehr teil.
Im Kommando
der Wehr tritt ein Wechsel ein. Es wird neuer
Gemeindebrandmeister: Schneidermeister Albert Holzapfel
stellv.
Gemeindebrandmeister: Maurerpolier Walter Lange sen.
Rechnungsführer: Hermann Pfannenschmidt
Schriftführer: Walter Rathmann
Gerätewart: Gebrüder Willi und
Gerhard Schinkel
Zum
"Ehrenbrandmeister" wird der bisherige Ortsbrandmeister
Friedrich Deppe ernannt.
1954 - Am 24.
Oktober und am 25. Oktober feiert die Wehr das 75 jährige
Bestehen. Das Fest wird
mit der Gefallenenehrung und einem Kommers
eingeleitet. Am Sonntag
erfolgt die Alarmübung. Der Festzug wird von vielen auswärtigen
Feuerwehren besucht.
Außerdem
nahmen Vertretungen der örtlichen Vereine daran teil.
Spielmannszüge und Musikkapellen aus Scharzfeld, Bad Lauterberg,
Pöhlde, Förste und Barbis begleiteten den Umzug. Für 50 Jahre
ehrenvollen Feuerwehrdienst wurden vier Kameraden, für 40 Jahre
neun
und für 25
Jahre sieben Feuerwehrkameraden ausgezeichnet.
1955 - Für
die jetzt jährlich durchzuführenden Unterkreisübungen wird eine
Wettkampfgruppe gebildet,
die gemeinsam
mit der Musikkapelle in Hörden ihren Leistungsstand zeigen.
Zur Festigung
des örtlichen Vereinslebens findet ein Fußballspiel zwischen der
Feuerwehr und dem Sportverein statt,
das viele
Zuschauer anlockt. Die Wehr hat
jetzt 92 aktive und 24 fördernde Mitglieder.
1956 - Die
Bemühungen der Gemeinde um den Bau eines Gerätehauses sind
erfolgreich, nach dem nach
dreijähriger Dauer die Finanzierung
gesichert ist.Im November
erfolgt der erste Spatenstich zum Neubau des Gerätehauses und
des Postamtes
auf dem
ehemaligen Holzlagerplatz des Sägewerkes August Rathmann.
Am 05.
Februar erfolgte eine Überprüfung der Löschgeräte im alten
Spritzenhaus.
Auf Grund der
strengen Kälte war die Spritze eingefroren. Sie wurde ab sofort
in der Schule untergestellt, um die
Einsatzfähigkeit zu gewährleisten.
Mitte Januar
mußte der Steigerturm am alten Spritzenhaus abgesperrt werden, weil durch
die Witterung erhebliche Schäden eingetreten waren.
Im Verlauf
des Jahres wurde nur ein Balkenbrand im Hause Sauerbrey
gelöscht.
1957 - Am 13.
Oktober erfolgt die Übergabe des neuen Feuerwehr - Gerätehauses
durch Bürgermeister
Karl Schmidt und
Gemeindedirektor W. John. In einem
Festzug wurden die Feuerlöschgeräte aus dem alten Spritzenhaus
in das neue Gerätehaus überführt.
Mit einem
Platzkonzert und fröhlichem Tanz wurde dieser Tag begangen. Als Gast war
der Landrat Hohmann, Osterode, anwesend.
Wilhelm
Kreter wurde zum Unfallsachbearbeiter ernannt. Die
Feuerwehrmänner führten eine Sammlung
für die
Blinden durch. Die Wehr hat 64 aktive, 27 passive und 27
fördernde Mitglieder.
1958 - Die
jährliche Unterkreisbrandübung findet am 15. Oktober auf dem
Gelände der
ehemaligen Domäne Scharzfels statt.
Die
Jahreshauptversammlung war die bisher gering besuchte
Versammlung der Wehr.
Nur 38
Kameraden waren erschienen. Das Kommando führt Klage über das
mangelnde Interesse und bemüht
sich, neue Wege zu finden.
Die Wehr
eilte zur Hilfeleistung nach bad Lauterberg, wo ein Brand auf
dem Grundstück Ließmann ausgebrochen war.
Hier wurde
deutlich, daß der Transport der Motorspritze mit einer
Zugmaschine doch erhebliche Schwierigkeiten
bereitet und
vor allem gibt es zu lange Anfahrzeiten. Es wird erwogen, ein
LF/8 anzuschaffen.
1960 - In der
Gemeinde wird die zentrale Wasserleitung verlegt. Die neuen
Wasserzapfstellen bringen eine
erhebliche Erleichterung für die Wehr.
Am 11.
September wurde gemeinsam mit den Wehren Bad Lauterberg und
Scharzfeld der "alte Teich" leergepumt,
weil man
vermutete, dass ein alter Barbiser hier ertrunken war. Er wurde
nicht gefunden.
Hierbei wurde
die Behauptung widerlegt, daß der Teich grundlos sein. In das
Kommando ist
Hauptfeuerwehrmann Walter Levin als Schriftführer
gewählt, der auch Kassenwart ist.
Am 07. Januar
wurde ein Kabelbrand auf der Domäne Scharzfels bekämpft.
1961 - Beim
Ehrenbrandmeister Friedrich Deppe wird eine öffentliche
Feuermeldestelle eingerichtet.
Die Wehr und
die Feuerwehrkapelle beteiligen sich mit anderen örtlichen
Vereinen an der Feier des Harzklubs
auf der
Burgruine Scharzfels aus Anlaß des Tages, als vor 200 Jahren die
Burg zerstört wurde.
1962 - Die
Wehr spendet für die Geschädigten der Sturmflut - Katastrophe in
Hamburg den Betrag von 100 DM.
1963 - Am 12.
Januar wird durch Gemeindedirektor John das neue
Feuerlöschfahrzeug LF/8 an die Wehr übergeben.
Brandmeister
Holzapfel wird für weitere 6 Jahre als Gemeindebrandmeister
bestätigt.
Am 20. Januar
wird der Keller bei Hartmann, Osterwiese, ausgepumpt.
Am 25.
März wird ein Waldbrand im Oderfeld erfolgreich
bekämpft.
Am
25. März wird gegen 22.15 Uhr ein Großbrand bei den Baryt-Werken
in Scharzfeld bekämpft.
Am 20. und 22
Juli Brandbekämpfung auf dem Gemeindeschuttplatz.
Am 26. Juli rückt die Wehr
zur Brandbekämpfung aus, weil ein Vollbeladener Erntewagen
aufbrennt.
Am 18. August wird ein
Entlüftungsschacht der Wasserleitung nach Königshagen
leergepumt.
Am 30.
Oktober wird der Keller auf dem Grundstück Wolter
leergepumt.
1964 - Die
Wohnung im Gerätehaus, die bisher von dem Gemeindedirektor John
bewohnt wurde, wird jetzt
für den Gerätewart H. Merwarth frei.
Am 10. April
erfolgt die Bekämpfung eines Wiesenbrandes in Königshagen.
1965 -
Bürgermeister Böttcher sagt der Wehr eine weitere Modernisierung
zu, während der Gemeindedirektor
es für
notwendig betrachtet, daß drei zentral gesteuerte Feuersirenen
zur Alarmierung eingerichtet werden müssen.
Hauptlöschmeister Walter Rathmann bringt den Gedanken zur
Gründung einer Jugendfeuerwehr hervor,
weil viele
Jugendliche in der Musikkapelle bereits mitarbeiten und andere
den aktiven Dienst leisten möchten.
Die Wehr hat
125 Mitglieder.
Am 19. März
wird die Wehr zur Bekämpfung eines Strohfeuers im Domänenstall
gerufen.
Am 04. April
wird die Wehr zur Brandbekämpfung eines Wiesenbrandes im
Sockenstal gerufen.
Am 11. Mai
wird der Keller von W. Schwarz leergepumt.
Am 28. Mai
Reinigung der Badeanstalt.
Am 06. Juli
Pumparbeit für die Gemeindewerke geleistet.
Am 31. Juli
wird der Keller bei E. Klingenberg leergepumt.
Am 04.
September wird die Wehr zur Absperrung des Mühlengrabens wegen
Hochwasser bei O. Thomas gerufen.
Am 05.
November wird der Keller bei Friedrich Rojahn leergepumt.
1966 - Die
Jugendfeuerwehr ist gegründet und unter der Leitung von
Hauptfeuerwehrmann Gerhard Schinkel
wird am 18.
September die erste öffentliche Übung an der Dreymannsmühle
abgehalten.
Die Jugend
führt die Jahres-Haussammlung für die Blinden durch.
Die Wehr hat
138 Mitglieder einschließlich 15 Jugendlicher.
In das
Kommando werden als Beisitzer Löschmeister Willi Fricke,
Löschmeister Hermann Simon,
Hauptfeuerwehrmann Günther Strauß gewählt.
Am 13. Januar
wurde ein Straßendurchlaß an der B-27 freigespült.
Am 28. März
wurde ein Luftschacht am Stakelberg leergepumt.
Am 11. Mai
wurde der Keller des Gastwirtes Müller, Bartolfelde leergepumt.
Am 17. August
wurde die Wehr zur Pumpenhilfe für die Firma Gebr. Gropengießer,
beim Verlegen des Postkabels
durch die
Oder angefordert.
1967 - Die
Jugendwehr führt ein Zeltlager in Königshagen durch.
Zum 225
jährigen Jubiläums-Schützenfest stellt die Wehr einen Festwagen.
Die Wehr
beteiligt sich mit 50,00 DM Jahresbeitrag für die Unterhaltung
des Ehrenmals.
Die Wehr hat
139 Mitglieder.
Am 04. März
wird die Wehr zur Hilfeleistung beim nächtlichen Brand in der
Kirche nach Bad Lauterberg gerufen.
Am 29. April
Bekämpfung eines Flächenbrandes am Bahndamm,
Am 11. Juni
Absperrdienst beim örtlichen Seifenkistenrennen am Stakelberg,
Am 15.
November Ölbekämpfung auf dem Grundstück G. Siese,
05. Dezember
Brandeinsatz Fa. Blechwarenfabrik Bad Lauterberg,
23. Dezember
Hochwassereinsatz in der Aue, Bartolfelde und Osterhagen,
24. Dezember
Hochwassereinsatz Keller in der Aue leergepumt.
1968 - Die
Vorbereitungen für die Neuwahl des Gemeindebrandmeisters Albert
Holzapfel werden eingeleitet,
weil er nach
Erreichen der Altersgrenze aus dem aktiven Dienst ausscheidet.
Zur Wahl
stellen sich Oberlöschmeister Walter Lange, Hauptlöschmeister
Walter Rathmann
und
Löschmeister Herbert Michael. Am 17. Juni erhält die Wehr eine
weitere TS/8 Spritze.
Am 30. März
Bekämpfung eines Flächenbrandes am Kiebitzfang,
Am 05. April
Bekämpfung eines Waldbrandes am Schloßberg,
16. Juni
Absperrdienst beim Seifenkistenrennens am Stakelberg,
07. September
Unterkreisbrandübung in Barbis (Einsatz der zum Unterkreis
gehörenden Wehren
zu
Löschzwecken auf einer langen Wegstrecke mit erheblichen
Höhenunterschieden).
30. September
Brandeinsatz beim Großfeuer auf dem Grundstück Karl Grosse in
Scharzfeld.
1969 - Das
Jubiläumsjahr wird mit der Neuwahl des Gemeindebrandmeisters
eingeleitet.
Die aktive
Wehr wählt den Löschmeister Herbert Michael zum
Gemeindebrandmeister.
In den Beirat
der Wehr werden Löschmeister Willi Fricke, Löschmeister Hermann
Simon und
Hauptfeuerwehrmann Kurt Fricke gewählt.
Die Freiwillige
Feuerwehr steht am Tage des Jubiläums unter der Führung von:
|
Gemeindebrandmeister: |
Hlm. Albert
Holzapfel |
|
Stellv.
Gemeindebrandmeister: |
Olm. Walter
Lange |
|
Gruppenführer: |
Lm. Herbert Michael |
|
Gerätewart: |
Hfm. Horst Merwart |
|
Jugendgruppenwart: |
Hfm. Gerhard
Schinkel |
|
Beisitzer: |
Lm. Hermann Simon |
|
|
Lm. Willi Fricke |
|
|
Hfm. Kurt Fricke |
|
Schrift- und
Rechnungsführer: |
Hfm. Walter Levin
|
90 Jahre
Barbiser Feuerwehrgeschichte sind vergangen. Sie deutet auf
wechselvolle Zeiten in der Dienstverrichtung
und in der
Ausrüstung einer Feuerwehr.
Die letzten
25 Jahre
1980 - Die
Wehr wird zu zahlreichen Brandeinsätzen in der Nachbarschaft
gerufen
1981 - Bei
den Neuwahlen werden OBM Michael und sein Kommando im Block
gewählt.
Der Kamerad
Hermann Simon, mit 80 Jahren, immer noch ein Aktivposten der
Wehr,
wird für 50
Jahre Mitgliedschaft geehrt und zum Ehrenmitglied ernannt.
1982 - Wieder
sind kleinere Brandeinsätze und Hilfeleistungen durch die Wehr
zu leisten.
1983 - Die
Wehr erhält ein neues Löschfahrzeug (LF/8).
Bürgermeister
Stollberg dankt allen Beteiligten für ihren Einsatz bei der
Anschaffung.
Zu den
Brandeinsätzen kommt die Unterstützung bei der Sachs Winter
Rally,
Hochwassereinsätze und die Wasserversorgung im Feriendorf.
1984 - Die
Wehr wird zu kleineren Brandeinsätzen gerufen.
1985 - Die
Mitgliederzahl erhöht sich auf 401 Mitglieder.
Unter anderem
rückt die Wehr zum Brandeinsatz bei der DETA aus.
1986 - Der
Stellv. Ortsbrandmeister Dieter Friedrich wird aufgrund
Erkrankung des OBM
vom
Kreisbrandmeister kommissarisch mit der Führung der Wehr
beauftragt.
Hochwassereinsätze und Grossbrände, u. a. Ließmann, Barbis sind
zu verzeichnen.
1987 - OBM
Herbert Michael wird verabschiedet. Aus der Hand des
Bezirksbrandmeisters Jago
erhält er die
höchste Auszeichnung des deutschen Feuerwehrverbandes
das "deutsche
Feuerwehr-Ehrenkreuz in Gold".
Hiermit wird
sein hervorragender Einsatz für seine Wehr und das
Feuerwehrwesen überhaupt
anerkannt und
gewürdigt.
Herbert
Michael wird Ehrenbrandmeister der Freiwilligen Feuerwehr
Barbis.
Bei den
anstehenden Neuwahlen wird Dieter Friedrich zum Ortsbrandmeister
gewählt,
sein
Stellvertreter wird Ulrich Heitmüller.
Einsätze in
Barbis sowie Nachbarschaftliche Löschhilfe in Bad Lauterberg Fa.
Dilinski und
in Herzberg
Stahlwerk Pleissner beschäftigten die Wehr.
1988 - Die
Kameraden Willi Fricke und Wilhelm Luthin
werden auf
Beschluss der Versammlung zu Ehrenmitgliedern ernannt.
1989 -
Kreisbrandmeister Ewald zeichnet den Kameraden Horst Merwarth
mit der
silbernen
Ehrennadel des Kreisfeuerwehrverbandes für seine Tätigkeit als
Zugführer in der Kreisbereitschaft aus.
Ferner wird
OBM Friedrich aufgrund der absolvierten Lehrgänge, seiner
Dienstleistung als Stellv. Stadtbrandmeister,
zum
Hauptbrandmeister befördert.
Zahlreiche
Brand- und Hilfeleistungseinsätze werden geleistet, dazu gehören
auch Verkehrsregelung im Rahmen der
Grenzöffnung.
1990 - Die
Barbiser Wehr hat 411 Mitglieder, auf der Jahreshauptversammlung
wird das
Kommando in Rekordzeit von 3 Minuten im Block wieder gewählt.
Die
Partnerschaft zur Wehr aus Wipperdorf-Oberdorf in Thüringen wird
gefestigt und ausgebaut.
Durch
zahlreiche Brände rund um die Kirche wird die Wehr in der
zweiten Jahreshälfte in Atem gehalten.
1991 - Auf
der Jahreshauptversammlung wird Kamerad Hermann Simon für 60
Jahre Zugehörigkeit zur Wehr
durch den
Kreisfeuerwehrverband geehrt.
Im Juni
feiert die JFW 25 jähriges Bestehen. Die Gründungsmitglieder
Ulrich Heitmüller,
Achim Fricke
und Hartmut Klein sind immer noch aktiv und werden für 25 Jahre
aktiven Dienst geehrt.
1992 - Der
Umbau des Gerätehauses nimmt langsam Formen an.
Die entführte
Schlauchturmuhr sorgt für Unruhe in der Wehr.
Die Aussage:
"Eine Barbiser Uhr bleibt eine
Barbiser Uhr"
beschleunigt
die Rückkehr an ihren angestammten Platz.
Brand- und
Hochwassereinsätze sind neben den Dienstabenden von der Wehr zu
leisten.
1993 - OBM
Dieter Friedrich wird in seinem Amt bestätigt, neuer
Stellvertreter wird Achim Fricke.
Nach 44
Jahren aktiven Dienst scheiden die Kameraden Walter Levin (über
30 Jahre Schrift- und Rechnungsführer)
und Kurt
Fricke (über 25 Jahre Geschäftsführer des Musikzuges) aus dem
aktiven Dienst aus.
Kamerad
Friedel Lühry gehört der Wehr 50 Jahre an.
Hilfeleistungen und kleinere Brände bestimmen den Dienstverlauf
der Wehr.
1994 -
Hilfeleistungen, Brandeinsätze und nachbarschaftliche Löschhilfe
bestimmen neben
den
allgemeinen Diensten das Jahr.
Nach vielen
Diskussionen und Änderungen an den Planungen ist es endlich
soweit,
der Bagger
steht noch vor Jahreswechsel vor der Tür. Die An- und
Umbaumaßnahmen beginnen.
1995 - Die
Bauarbeiten sind im vollen Gang, unter Führung des Stellv. OBM
Achim Fricke und dem
Polier Reinhold Fricke gehen
die übernommenen Arbeiten in
Eigenleistung zügig voran. Aus allen
Abteilungen der Wehr bringen sich Kameradinnen und Kameraden ja
nach Talent
und Fähigkeit
in die Maßnahmen ein.
Kleinere
Brand- und Hilfeleistungseinsätze fordern zusätzlich
Anstrengungen.
1996 - Am 30.
März wird der An- und Umbau eingeweiht. Über 2.100 Stunden
Eigenleistung stehen nach Ende der
Bauzeit in
der Arbeitskladde der Kameradinnen und Kameraden.
Unser TLF
steht in einer neuen Halle, ein neuer großer Schulungsraum
bietet Platz für den Musikzug,
den
theoretischen Dienst der Aktiven und Dienstversammlungen.
Mit einem
rustikalen Essen bedankt sich die Wehr bei allen Helfern und
Sponsoren die zu dem Gelingen des Baues
beigetragen haben.
OBM Dieter
Friedrich erhält die silberne Ehrennadel des
Kreisfeuerwehrverbandes.
Das
erweiterte Kommando wird bestätigt und durch Neuwahlen ergänzt.
Waldbrände,
technische Hilfeleistungen und ein Großbrand in Osterhagen
fordern die Wehr.
1997 - Die
Wehr wird allein zu 4 Großbränden in Bad Lauterberg zur
nachbarschaftlichen Löschhilfe angefordert.
Neben
kleineren Einsätzen findet eine Kreisbereitschaftsübung unter
Beteiligung unserer Wehr in dem
Industriegebiet "Bühwiesen" statt. Besonders betroffen sind
viele junge Kameraden,
als sie nach
Brandalarmierung ihr eigenes Kommunikationszentrum (Bauwagen)
löschen müssen,
doch der
Kampf gegen das Feuer ist vergebens.
Der Musikzug
feiert im September sein 75 jähriges Jubiläum.
Die Kameraden
Hilmar Luthin, Gerhard Schinkel, Walter Rathmann, Albrecht
Rojahn und Waldemar Wode
sind 50 Jahre
in der Wehr.
1998 - Ein
neuer Schlauchwagenanhänger mit zwei B-Schlauchhaspeln wird zur
Verbesserung
des
Brandschutzes im Gewerbegebiet Bühwiesen in Barbis stationiert.
1999 -
Planungen für die Ersatzbeschaffung eines neuen TLF werden
aufgenommen.
Bei den
anstehenden Neuwahlen wird Dieter Friedrich zum 3. Mal in Folge
zum OBM wieder gewählt,
sein neuer
Stellvertreter wird Klaus-Dieter Morich.
Das
erweiterte Kommando wird in seinen Ämtern bestätigt oder
neubesetzt.
Die Kameraden
Ernst August, Kurt Fricke, Walter Levin und Bruno Roloff sind 50
Jahre in der Wehr.
Acht
Hilfeleistungen, 5 Brandeinsätze und 2 Alarmübungen führt die
Wehr aus.
Unter anderem
stellt die Wehr die Verkehrssicherung der Niedersachsenrundfahrt
durch Barbis.
Auf dem
Kreisfeuerwehrtag in Walkenried wird OBM Dieter Friedrich
mit dem
"Deutschen Feuerwehr-Ehrenkreuz in Silber" ausgezeichnet.
Das Barbiser
Schützenfest ist in diesem Jahr in Feuerwehrhand.
König Dieter
Friedrich, Königin Bärbel Friedrich, Junggesellenkönig Ingo
Jähne.
Das
Offizierschor wird durch Hauptmann Gernot Oehne und Leutnant
Michael Heitmüller angeführt.
2000 - Kleine
Einsätze sind durch die Wehr zu erledigen. Unser altes TLF hat
wenige Monate vor
Beschaffung
eines neuen TLF seine Einsatzbereitschaft aufgegeben.
Durch
vorausblickende Entscheidungen des Kommandos und des Rates der
Stadt, ist die Wehr nur
wenige Monate
nicht voll einsatzbereit.
Nach Gründung
des Fördervereines wird mit großer Hilfe der Bevölkerung und der
Unternehmen in Barbis
der von uns
zu übernehmende Beitrag zum Kauf des neuen TLF 16/25
aufgebracht.
Wobei die
Aktiven unter Führung des Stellv. OBM Klaus-Dieter Morich, mit
Altpapiersammlungen und Osterfeuerbau,
sowie
Mitgliederwerbungen den Grundstock für die Anschaffung legen.
2001 - Ein
schwerer Verkehrunfall auf dem Bahnübergang in der Barbiser Str.
fordert zum
Glück nur Leichtverletzte Personen.
Am
Bahnübergang der B-243 rammt ein Nahverkehrszug einen
Getreidelastwagen.
Ein
Wohnungsbrand in der Barbiser Str. wird durch schnellen Einsatz
der Wehr eingedämmt
und größerer
Schaden verhindert. Auch hier gibt es 2 verletzte Personen und
eine tote Katze wird geborgen.
Weitere
Anschaffungen zur Vervollständigung des TLF 16/25
(Hilfeleistungssatz)
werden durch
den Förderverein veranlasst.
Der Kamerad
Günter Strauß ist 50 Jahre in der Wehr.
2002 - In der
Jahreshauptversammlung wird das erweiterte Kommando in seinen
Ämtern bestätigt.
OBM Dieter
Friedrich tritt nach 15 Jahren als Wehrführer zurück.
Bei den
erforderlichen Neuwahlen wird sein bisheriger Stellvertreter
Klaus-Dieter Morich
zum neuen
Ortsbrandmeister gewählt, sein Stellvertreter wird der Kamerad
Sven Deppe.
Ein neuer MTW
(VW- T 4 Syncro) ersetzt den 14 Jahre alten MAZDA Bus.
Ferner wird
in diesem Jahr mit der Anschaffung eines Hochleistungslüfters,
die Ausrüstung des TLF 16/25 verbessert.
Ein
Zimmerbrand, mehrere Schornsteinbrände und Hilfeleistungen sind
neben den allgemeinen
Dienstabenden
zu bewältigen.
Mit einer
starken Abordnung nehmen wir am 125 jährigen Jubiläum in
Scharzfeld teil.
Der Kamerad
Friedrich Lühry wird zum Ehrenmitglied ernannt.
Die Wehr
überschreitet die magische Zahl 500. Durch intensive
Mitgliederwerbung des neuen OBM Klaus-Dieter Morich
erhöht sich
der Bestand um 33 Mitglieder.
Insgesamt
gehören zur Wehr nun 506 Mitglieder.
2003 - Die
Wehr ist nach den Fahrzeuganschaffungen, verbunden mit der
Aufrüstung neuester Technik
den
Erfordernissen der Zukunft gewachsen.
Im
Andreasbachtal explodiert ein PKW, nachbarschaftliche Löschhilfe
wird in der Bad Lauterberger
Blechwarenfabrik geleistet.
Ein
Wasserrohrbruch am Lerchenstieg unterspült die Straße und hebt
die Teerdecke auf 20m an,
der Rossholz
wird durch den angeschwemmten Schmutz unbefahrbar.
Erstmals wird
die Wehr zu einem Hilfeleistungseinsatz "PKW mit eingeklemmter
Person" in Osterhagen alarmiert.
Das in
zahlreichen Übungsstunden erlernte, wird umgesetzt und der
Verletzte
nach Bergung
dem Rettungsdienst übergeben.
Auf dem
Kreisfeuerwehrverbandstag wird der Kamerad Dieter Friedrich mit
dem "Deutschen Feuerwehr-Ehrenkreuz in Gold"
ausgezeichnet.
Der Kamerad
Walter Rathmann wird zum Ehrenmitglied der Wehr ernannt.
Unser
Oktoberfest wird von zahlreichen Gästen sehr gut besucht.
2004 In
diesem Jahr kann die Stützpunktfeuerwehr Barbis auf ihre 125
jährige Geschichte zurückblicken.
125 Jahre Freiwillige Feuerwehr bedeutet,
stets ein verlässlicher Partner der Bürger zu sein,
der ihnen in der Stunde der Not und bei der
Abwehr von Gefahren zur Seite gestanden hat,
und heute sowie in Zukunft mit einer jungen
und hoch motivierten Einsatzgruppe weiter stehen wird.
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©
Freiwillige Feuerwehr Barbis |
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